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Dieses zweite Sonderbier der HBX wurde mit dem 1. Hannoverschen Hobbybrauerstammtisch der HBX am 07.02. eingebraut und wird zum "Tag des Deutschen Bieres" am 23.04.2010 der Öffentlichkeit preisgegeben. Zu diesem Tag des Deutschen Bieres halten wir zudem weitere Überraschungen für Sie in der HBX bereit. In der Zwischenzeit hat sich das HannoverMärzen bereits prächtig entwickelt und wir sind in ständiger Angst, dass nach den vielen Proben überhaupt noch etwas übrig bleibt. So ist das nunmal mit leckeren Saisonbieren... Die technischen Daten des HannoverMärzen: 13,5 % Stammwürze ca. 5,3 Vol % Alc. bernsteinfarbenes, glanzfein filtriertes "Deutsches Kulturgut". Aufgrund der angenehm herben Hopfennote nur etwas für "echte Biertrinker"! Geschichte des Märzenbieres: Die bayerische Brauordnung aus dem Jahre 1539 (siehe auch Reinheitsgebot) legt fest, dass nur zwischen dem Tag des St. Michael (29. September) und dem Tag des St. Georg (23. April) gebraut werden durfte. In den sechs Monaten dazwischen war es etwa den Münchner Bierbrauern verboten, Bier zu produzieren. Grund war die in den Sommermonaten erhöhte Brandgefahr beim Biersieden. Hinzu kommt, dass die Herstellung des in Bayern schon früh beliebten untergärigen Biers Temperaturen von unter zehn Grad erforderte, weshalb bis zur Erfindung der Kältemaschine die Produktion dieses Biers während der Sommermonate nicht in angemessener Qualität möglich war. Um nun bis zum Beginn der nächsten Brausaison nicht ohne das geliebte Bier sein zu müssen, war eine längere Haltbarkeit des Bieres nötig. Dies erreichte man durch Erhöhung des Gehaltes an Stammwürze und Alkohol oder auch durch stärkere Hopfung. Zusätzlich musste man für eine kalte Lagerung sorgen. Da die technische Kühlung noch nicht erfunden war, kamen hierfür ausschließlich tiefe Felsenkeller in Frage. Wenn möglich, wurden diese noch mit Natureis in großen Blöcken bestückt; diese Eisblöcke wurden im Idealfall dem brauereieigenen Teich entnommen. Das während des Winters eingebrachte Eis schmolz im Felsenkeller nur langsam; so konnte im Felsenkeller für gewöhnlich bis März frisches Eis eingebracht werden, woher sich auch der Name Märzen ableitet. Um den Keller und seinen Zugang zusätzlich vor starker Sonneneinstrahlung zu schützen, pflanzte man die zuerst noch recht exotische Rosskastanie darüber, die Dank ihrer großen Blätter reichlich Schatten spendete, mit ihren flachen Wurzeln jedoch keine Gefahr für die Kellerdecke darstellte. Eher beiläufig entwickelte sich so aus dem jeweiligen Brauereiausschank mit der Zeit der heute typische bayerische Biergarten bzw. der fränkische Bierkeller, zu dessen vertrauter Optik noch heute schattige Kastanienbäume gehören. Zur Feier der neu beginnenden Brausaison wurde schließlich das Oktoberfest gefeiert, zu welchem die letzten Vorräte des Märzenbiers der Vorsaison ausgeschenkt wurden. Wie würde der Kölner sagen: "HannoverBiere trinken ist, wie wenn Dir ein Engelchen auf´s Züngelchen pinkelt" Die HBX Hausbrauerei bietet an diesem Tag zu Ehren dieser 494 Jahr Feier einige schicke Angebote: - 2 l Kannen zum Sonderpreis von 19,90 inkl. Pfand - Bei Reservierung am 23.4. den Sonntags-Familienbrunch zum Sonderpreis von 17,50 p.P. - 0,5 l Bier für 3,90 Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihr Urteil! untergärigst Bernd Kirsch Ihr Stadtbraumeister und das gesamte HBX Team |
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